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Weltfrieden und Einigkeit

Eine Anregung zum Nachdenken über die Weltfriedensfrage und über das internationale Zusammenleben.



Weltfrieden und internationale Einigkeit sind ein immer größeres Thema in der modernen Weltpolitik. Durch den imensen Ausbau der Medien im letzten Jahrhundert gehört der Nationalstaat längst der Vergangenheit an. Es ist schon lange nicht mehr die Frage nach einem geeinten Deutschland, selbst das geeinte Europa, als politische und wirtschaftliche Großmacht, kann nicht endgültiges Ziel sein. Um die menschliche Art zu erhalten, um ein Leben im Wohlstand auf der ganzen Welt zu führen und um zu verwirklichen das alle Menschen gleich sind und gleichberechtigt sind müssen alle an einem Strang ziehen.

Vor dem Hintergrund des englischen Bürgerkriegs (1642-1649) entwickelte der englische Staatstheoretiker und Philosoph Thomas Hobbes ein Menschenbild und eine Staatstheorie, welche bestimmt nich endgültig, aber dennoch ausschlaggebend und maßgeblich für eine Theorie des Weltfriedens sein können.
(Ich versuche mein Anliegen mit einer kleinen Kurzzusammenfassung wichtiger Erkenntnisse zu beginnen, deshalb bitte ich um Rücksicht wenn jemand detailierteren Inhalt des Uhrtextes vermisst.)

Nach Tohmas Hobbes ist der Mensch von Natur aus "Konkurrenzdenkend, Misstrauisch und Ruhmsüchtig". Diese negativen Leidenschaften des Menschen können nur durch einen Souverän, also einen Herrscher bzw. wenige Herrschende, gebändigt werden.
Soweit Thomas Hobbes.

Vielen fällt hier sicherlich auf das er defenitiv nicht verfächter der Demokratie sondern vielmehr Anhänger des Absolutismus war.
Wichtig allerdings ist hierbei das Hobbes nicht erkannte das dieser Souverän auch nur Mensch sein kann und demnach ebenso diese negativen Eigenschaften verkörpert.
Nun konkurriert zwar nicht mehr jeder mit jedem aber dafür jeder Souverän mit anderen Souveränen. Worauf ich letzten Endes hinaus will ist, dass sich das im Grunde bis heute nicht wesentlich geändert hat.

Die Staaten leben in einer Anarchie wo keiner dem anderen wirklich vertraut(Misstrauen), wo jeder der mächtigste sein will bzw. Hegemonialmacht sein will(Ruhmsucht/Konkurrenzdenken).
Daraus entsteht ein ständiges Wettrüsten, da sich jeder unsicher fühlt und sich auf einen Angriff vorbereiten möchte.
Das eine Einigung trotz kultureller Differenzen möglich ist hat die europäische Union gezeigt, dass sich das demokratische Herrschaftsprinzip aber nicht auf jede Kultur übertragen lässt hat sich jedoch am Beispiel Irak/Afghanistan auch offenbart.

Das Prinzip eines Weltstaates, bisher geführt durch die UNO, wo eine Reihe von Staaten unter einer Macht demokratisch zusammengefasst wurden, ist vorhanden.
Nun stellt sich jedoch die Frage was die Menschen wirklich wollen?
Ob der Teil an Pazifisten wirklich überwiegt, sodass eine Welt in Frieden möglich ist?

Laut Kant wird es Frieden geben wenn jeder im Krieg einbezogen ist und nicht Herrscher und Privilegierte in ihren Lustschlössern sitzen wärend sich ihr Volk abschlachten lässt.

Allerdings scheint es nicht so einfach zu sein. Das Volk entscheidet mitlerweile, weitesgehend über ihre Herrscher. Aber es zeigen sich dennoch Strömungen der Gewalt und des Krieges. Ob der verzicht auf Gewalt in der Natur des Menschen liegt?
Ich denke wenn jeder Mensch sich diese Frage für sich selbst beantwortet wäre das erstmal ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.

Natürlich ist allgemeiner Frieden und Wohlstand nur meine Meinung und ich will dies auch auf niemanden verallgemeinern.

Ich würde mich über das ein oder andere Feedback und eventuell auch weitere Anregungen und Ideen freuen.


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Geschrieben von PublizistG72 am 15.09.08 14:02 (seit dem 1525 mal gelesen)
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