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Warum wir nur Probleme haben

Das Schreckgespenst der Krise geht um, heute: die Finanzkrise



Die höchste Arbeitslosenzahl seit Monaten, sinkende Gehälter bei steigenden Preisen und eine Neuschuldenlast von voraussichtlich 50 Milliarden Euro im kommenden Jahr auf Vater Staat haben mehr als nur Spuren hinterlassen.

Ängste um die familiäre Versorgung machen sich breit, Ungewissheit für die Zukunft löst sich bei jedem neuen Blick auf das Konto wie von selbst aus.

Eine Wut, teilweise sogar Hass liegt in der Luft. Hass auf die Sündenböcke, die es nach Meinung aller so weit erst haben kommen haben lassen. Seien es Bänker die zu viel spekulierten, seien es Politiker die nach Meinung einiger nur Tatenlose zusehen und sich selbst immer mehr Geld in die eigene Tasche scheffeln.

Wir tuen das, was wir immer machen wenn es uns schlecht geht, wir verurteilen alle anderen außer uns selbst und wir sehen immer nur das Negative.

Warum betrachten wir in diesen Zeiten nicht was wir alle gemeinsam erreicht haben?

Warum gibt es nicht in jeder Zeitung ein Feuilleton für "Gute Nachrichten"?

Den sollte es nämlich geben, da wir vor lauter Verurteilen alles Andere vergessen zu haben scheinen. Wir vergessen unsere nicht selbstverständliche Grundversorgung ohne welche Wir gar nicht existierten. Wir übersehen unsere Freiheiten, schriftlich und mündlich genauso wie Bildung als Recht.

Diese Möglichkeiten hat sogar heute nicht einmal im Ansatz jeder auf diesem Planeten. Nur ein Blick auf den Kontinent Afrika reicht um dies zu erkennen.

Nichts anderes zählt mehr außer der Besitz von Geld und Dingen die Geld wert sind.
Sogar der Wert der Demokratie scheint im Angesicht dieses Mediums zu sinken.
Menschen in Deutschland beginnen sich gegen Ausländer zu wenden, da diese ihnen angeblich die Arbeit wegnehmen. Obwohl der deutsche Staat seinen Bürgern bei Arbeitslosigkeit Unterstützung zukommen regen sich Unmengen über die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit und des Jobcenters auf. Diese Menschen die täglich ihre Arbeitszeiten für uns Glückliche überziehen, auf ihr Pausen verzichten und dafür teilweise nicht einmal so viel wie ein Maurer verdienen (quelle=gehaltsvergleich.com) werden von uns immer nur schlecht gemacht.

Ich hoffe wirklich, dass nun einigen klar wird das Glück und Reichtum-egal an welchen Gütern- für uns als Individuen wie auch im ganzen als Land und auf der Erde ähnlich wie Gesundheit zerbrechliche Zustände sind die wir jeden Tag neu erkennen und umkämpfen müssen, auf das wir nie wieder verlieren.


Dazu im Postpla.net :  Kein Thema angegeben
Geschrieben von W.I.R. am 17.07.09 17:05 (seit dem 3132 mal gelesen)
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