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Schanzenviertel

Jeder der in Hamburg zu Besuch ist sollte diese Sehenswürdigkeit nicht auslassen!



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pix.sueddeutsche.de
Das Schanzenviertel ist ein Stadtteil der Metropole Hamburg, welches als Szeneviertel gilt.
Das Leben am Tag ist von dem in der Nacht kaum zu unterscheiden. Stetig tummeln sich Menschen in den Straßen des Viertels, um die zahlreichen Cafés, Bars, Gaststätten und Boutiquen zu besuchen. Unter anderem zählt die Bar Rossi, eine coole Bar im Stil der 70er Jahre, zu einem bekannten Treffpunkt. Sogar Mariah Carey drehte eines ihrer Videos in den Räumlichkeiten.
Für einen Shopping-Trip ist die „Schanze“ ebenfalls einen Besuch wert. Von Buchhandlungen, Elektronik-, und Plattenläden bis hin zu Modegeschäften, für die unterschiedlichsten Geschmäcker, ist hier alles vertreten. So finden nicht nur der Szeneanhänger sowie der Retrobegeisterte etwas für sich, sondern auch diejenigen die die elegantere Variante bevorzugen, kommen auf ihre Kosten.
Ein beliebtes Ausflugsziel ist auch die sogenannte Piazza, eine Gastronomiemeile, welche von Touristen und auch Einheimischen gern besucht wird. Wer seinen Hunger oder Durst stillen möchte ist hier genau an der richtigen Adresse. Dort treffen sich die unterschiedlichsten Menschen, um sich auch einfach nur auszutauschen, zu entspannen oder den Tag zu genießen.
Der Name Schanzenviertel stammt von der dort 1682 erbauten Verteidigungsanlage „Sternschanze“, wo sich heute der Sternschanzenpark befindet.
Geprägt wird es durch seine kulturell unterschiedlichen sowie individuellen Einwohner, was dieses Viertel einmalig macht. Einst war es für Studenten eine kostengünstige Wohngegend, was sich aber mit dem Internetboom von 1998 bis 2001 änderte. Wie sie häufig bezeichnet werden, zogen mit diesem Boom sogenannte Yuppies in die „Schanze“, wodurch es allmählich bei Künstlern und Studenten unter Verruf geriet.
Zu einem der bedeutungsvollsten Gebäude in diesem Viertel zählt die Rote Flora. Dabei handelt es sich um ein Autonomes Zentrum im Flora Theater. Ursprünglich wurde es als „Tivoli-Theater“ erbaut. Einige Zeit später wurde es in „Concerthaus-Flora“ umbenannt und erhielt letztendlich den Namen „Flora-Theater“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es geschlossen und 1949, nach einer Renovierung, wiedereröffnet. Erst diente es einige Zeit als Kino, dann wurde es von 1964 bis 1987 von dem Warenhaus „1000 Töpfe“ genutzt. Ab 1989 wollte der Musical-Produzent Friedrich Kurz das Musical „Das Phantom der Oper“ dort zur Aufführung bringen, jedoch scheiterte dieses Vorhaben durch Proteste der Anwohner, Gewerbetreibenden sowie autonomen Gruppierungen. Nach zahlreichen Versuchen das Gebäude, die Jahre über, provisorisch zu erhalten wird es heute zur Veranstaltung von Konzerten verwendet.
Ausgehend von der Roten Flora werden zur Unterhaltung auch immer wieder zahlreiche Flohmärkte und Stadtteilfeste veranstaltet, welche sich großer Beliebtheit erfreuen und immer einen Besuch wert sind.


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Geschrieben von Spunk84 am 05.05.09 01:01 (seit dem 2487 mal gelesen)
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