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Review: Sin CitySündige Comicverfilmung einer sündhaften Stadt: Sin City
Die Story:
...weiter gehts mit Marv - einem Bullen von Mann, der mich irgendwie an Frankenstein erinnert hat. Seine Waffen sind seine Hände, Gewalt ist sein Hobby - zumindest bis er von der attraktiven Goldie (Jamie King) eingewickelt wird. Warum versteht er nicht, aber um das zu klären bleibt keine Zeit, denn nach einer heissen Nacht ist Goldie tot. Die Mörder haben leider nur vergessen auch ihn umzubringen - und so macht sich Marv (Mickey Rourke) auf die Suche nach den Tätern. Seine Nachforschungen führen ihn zur verlassenen Farm von Kevin (Elijah Wood), wo er eine grausige Entdeckung macht...
Danach wird wieder angeknüpft an den bisher kurzen Beginn des Films und Hartigan darf sich weiter mit Papa Kinderschänder und auch mit dem total entstellten Roark jr. selber rumärgern... Gemeinsam haben die einzelnen Abschnitte von „Sin City“ nur eines: Kadie’s Bar in Old Town. Hierhin verschlägt es jeden der Hauptakteure mindestens ein mal. Damit gibt es nette Parallellen, an sich wirken die 3 Einzelgeschichten aber für sich alleine und auf Kuddelmuddel muss man sich nur wenig einstellen. Der Film Die Comics selber kenne ich gar nicht, aber der Film vermittelt einen sehr geilen Eindruck und im inneren Auge entsteht ein Bild davon, wie die Comics wohl aussehen müssen. Die Farben sind bewusst schlicht gehalten und nur wenige Elemente werden dadurch extra betont (wie die hübschen blauen Augen von Becky
Dass man sich überhaupt an die brutalen Underground-Comics von Frank Miller herangewagt hat, grenzt ein bischen an Hochmut. Inhaltlich bedient sich der Film aus 3 Comicbänden: "The Hard Goodbye", "The Big Fat Kill" und "That Yellow Bastard". Der besondere Clou: Rodriguez versucht sich nicht an einer möglichst werkgetreuen Interpretation, sondern er drehte den Film nach genauen Vorlagen nahezu Bild für Bild nach. Fazit Was mir etwas in dem Film fehlte: Spannung. Irgendwie gibt es kaum Identifikationspunkte mit dem Spektakel auf der Leinwand - man schaut sich das Treiben an, aber eigentlich ist es einem scheiss egal wie es weitergeht. Realismus gibt es ehh nicht, von daher bleibt man als Zuschauer nur bei der Szene die gerade läuft. Daher würde ich persönlich dem Film "nur" 7 von 10 Sternchen geben, aber das mag ein subjektiver Eindruck sein - an der absolut geilen Umsetzung kann es zumindest nicht liegen! Zu der gezeigten Brutalität noch eine kurze Entwarnung: die Szenen sind hart, aber optisch weitgehend entstellt - übrig bleiben dann oft nur markabere Sprüche die in Worten das weitergeben was gerade dezent ausgeblendet wird. Auch zart besaitetere Wesen können also ihren Spaß haben Wer für härtere Kost zu haben ist sollte sich den Film unbedingt im Kino antun! [HR]Filmportfolio deutscher Start: 11.08.05 Herstellungsland: USA Regie: Frank Miller, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino Drehbuch: Frank Miller, Robert Rodriguez Darsteller: Jessica Alba, Rosario Dawson, Elijah Wood, Bruce Willis, Benicio Del Toro, Michael Clarke Duncan, Carla Gugino, Josh Hartnett, Michael Madsen, Jaime King, Brittany Murphy, Clive Owen, Mickey Rourke, Nick Stahl, Marley Shelton, Arie Verveen, Rutger Hauer, Frank Miller Genre: Action/Drama/Krimi/Thriller Länge: 124 Minuten FSK: 18 Website: www.movie.de/filme/sincity/ Dazu im Postpla.net : Sin City Oo [Review] Geschrieben von Anarchnophobia am 22.09.05 23:11 (seit dem 2207 mal gelesen) Ähnliche Artikel zu Review: Sin City
Aktuelle Kommentare zu Review: Sin CityMitunter einer der besten Filme, die je gemacht wurden. Super Starbesetzung, mit genug Action und den dazugehörigen (geilen) Sprüchen! Einfach zum amüsieren ideal! ich sag nur QUENTIN TARANTINO! wobei der film die gemüter spaltet: scheiße oder granatengut |
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