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PiratenPiraten, ein Affentheater auf hoher See
Die Piraten liegen nur herum und langweilen sich. Also beschließt der Kapitän Kurs auf ein neues Abenteuer zu nehmen(wobei sie einen Umweg segeln, um nicht mit dem großen Kompass, links unten auf der Karte zusammenzustoßen). Sie kapern ein Schiff, doch anstatt Gold sind jede Menge Affen darauf. Immerhin ist es das Schiff von Charles Darwin. Dieses unbegründete Entern ist den Piraten sichtlich unangenehm und sie versprechen Darwin gegen den bösen Bischof zu unterstützen, der seine Idee vom „Menschenaffen“ als Blasphemie abtut. Nicht etwa aus religiösen Gründen, sondern eher da der Bischof Besitzer des „Zirkus der Freaks“ ist, dem Darwin dann das Publikum stehlen würde. Also machen sich die Piraten zusammen mit Darwin auf nach London, um den bösen Machenschaften des Bischofs das Handwerk zu legen. Und decken dabei finstere Geheimnisse auf. Dieses Buch ist es wirklich sein Geld wert. Liebevoll sind alle Passagen beschrieben, und auch auf die kleinsten Details ist geachtet. So hat der Piratenkapitän die ganze Kajüte voll gelber Post-It Zettel die ihn daran erinnern gelegentlich Sachen wie „Hart am Wind, Männer!“ zu rufen. Die Piraten haben auch keine Namen, sie heißen lediglich: der Pirat mit Schal, der Pirat in Grün, der kleine Pirat mit der Hornbrille, der Albino-Pirat und der Pirat mit der Nuss-Allergie, um nur einige zu nennen. Eine imposante Erscheinung bietet auch der Piratenkapitän. „…es hieß er sei mit dem Meer verheiratet. Viele Piraten behaupteten von sich, mit dem Meer verheiratet zu sein, aber gewöhnlich war dies bloß eine faule Ausrede, weil sie keine Frau abbekamen oder schwul waren. Im Fall des Piratenkapitäns zweifelte jedoch niemand daran, dass er tatsächlich mit dem Meer verheiratet war.“ Dazu im Postpla.net : Kein Thema angegeben Geschrieben von Der Scharlatan am 11.02.07 16:04 (seit dem 1963 mal gelesen) Ähnliche Artikel zu PiratenAktuelle Kommentare zu PiratenIch hab so manches mal richtige Lachanfälle bekommen, beim lesen des Buches. Meiner Meinung nach ist es sogar noch lustiger als der Anhalter. Wirklich zu empfehlen das Buch, genau wie sein Nachfolger. |
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