|
Artikel Optionen
IBM Chip mit 500 GHz vorgestelltIBM und Georgia Tech brechen den Silizium-GeschwindigkeitsrekordIBM und Georgia Tech haben einen Chip vorgeführt der bei 4,5 Kelvin (circa Minus 268,5 Grad Celsius) die 500 GHz Grenze knackt und somit einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Silizium-basierte Prozessoren aufstellt.
Armonk, NY, USA und Atlanta, GA, USA, 20. Juni 2006 IBM und Georgia Tech setzen einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Silizium mit einem Chip, der bei circa 500 GHz taktet. Ram Krithivasan, Georgia Tech-Phd-Student, untersucht einen "gefrorenen" Silizium-Germanium-Chip in einem Versuchsaufbau des Georgia Elektronik Design Center in Atlanta.
Die Experimente, die gemeinsam von IBM und Georgia Tech-Wissenschaftlern durchgeführt worden sind, sind Teil eines Projekts, die Geschwindigkeitsgrenzen von Silizium-Germanium-Geräten auszuloten, die bei sehr kalten Temperaturen schneller funktionieren. Die Chips, die in diesem Forschungsprojekt eingesetzt werden, stammen von der Prototypen-SiGe-Technologie vierter Generation, die von IBM auf 200-Millimeter-Wafern gefertigt werden. Bei Raumtemperatur laufen diese derzeit bei circa 350 GHz. "Diese bahnbrechende gemeinsame Forschung von Georgia Tech und IBM definiert die Leistungsgrenze von Silizium-basierten Halbleitern neu", sagt Bernie Meyerson, Vice President und Chief Technologist der IBM Systems and Technology Group. Ultra-Hochfrequenz-Silizium-Germanium-Schaltkreise haben potentielle Anwendungsbereiche in kommerziellen Kommunikationssystemen, Sicherheitselektronik, Weltraumforschung und in der Sensortechnik. Die erzielbaren extremen Geschwindigkeiten in silizium-basierter Technologie, die mit konventionellen kostenniedrigen Techniken gefertigt werden kann, könnten weitere Anwendungsfelder im Massenmarkt erschließen. Bis jetzt haben nur integrierte Schaltkreise, die aus teuren 3-5-Verbund-Halbleitermaterialien gefertigt wurden, ähnliche Transistorleistung erreichen können. Silizium-Germanium-Technologie hat deswegen großes Interesse in der Elektronikindustrie gefunden, weil sie substantielle Verbesserungen in der Transistorleistung ermöglicht, während weiterhin konventionelle Fabrikationstechniken zum Einsatz kommen können. Sie sind kompatibel mit den silizium-basierten Standard-Fertigungsprozessen, die hohe Stückzahlen ermöglichen. Durch den Einsatz von Germanium auf atomarer Ebene in Silizium-Wafern können die Ingenieure die Leistung daher dramatisch steigern und gleichzeitig die vielen Vorteile von Silizium weiter nützen. Quelle : Presseinfos - IBM Deutschland Dazu im Postpla.net : Kein Thema angegeben Geschrieben von gagget am 01.08.07 02:02 (seit dem 2797 mal gelesen) Ähnliche Artikel zu IBM Chip mit 500 GHz vorgestelltAktuelle Kommentare zu IBM Chip mit 500 GHz vorgestelltverdammt ich will einen! |
Artikel AutorSponsoren |