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Gleichheit von Mensch und Wurm

Ist im universellen Vergleich der Mensch dümmer als der gewöhnliche Wurm?



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Ein Gleichnis: Es waren zwei Gärtner, die bestellten für ihren Herrn den Garten. Der eine auf dieser Seite, der zweite auf der anderen. Der eine ging jeden Tag in seinen Teil des Gartens und erfreute sich an den Gräsern und Kräutern. Do es wuchsen wilde Rosen dazwischen, und voller Zorn riss er sie heraus, weil sie Dornen hatten und weil er dachte, sie raubten seinen Lieblingspflanzen das Licht und das Wasser. Als es dann regnete, sammelte sich in den Löchern Wasser und der Boden verschlammte; als die Sonne vom Himmel brannte, fanden die Gräser und die Kräuter keinen Schatten und verdorrten. Und die Bienen, die von den Rosen angelockt worden waren, blieben weg und bestäubten die Gräser nicht, so dass sie kümmerten.
Der andere Gärtner sah seinen Teil des Gartens an und erfreute sich daran. Auch er bemerkte die wilden Rosen, die er nicht gepflanzt hatte. Er sah ihre Schönheit und erfreute sich auch an ihnen.
Als der Herr kam, um nach seinem Garten zu sehen, da war der eine Teil am Verkümmern, während der andere blühte. Und der Herr jagte den Gärtner über den verdorrten Teil weg und setzte an seine Stelle den Gärtner, der den Garten angenommen hatte wie er war.

Aber sie verstanden sein Gleichnis nicht. Da erzählte er ihnen das Gleichnis vom Schäfer: Es war ein weites Land. Menschen lebten in ihm aber auch viele Pflanzen und Tiere. Rehe, wilde Schweine, Gazellen, aber auch Wölfe und Bären, die gelegentlich ein Reh, ein Schwein oder eine Gazelle rissen und fraßen. Da zog der Schäfer ins Land und fand es anfangs gut. Doch als Wölfe eines seiner Schafe rissen, da wurde er zornig. Er zog aus und tötete die Wölfe. Und er sagte: Dieses Land ist wundervoll, doch Wölfe sind nicht gut.
Nachdem es nun keine Wölfe mehr gab, war viel mehr Nahrung übrig für die Bären und sie vermehrten sich rasch. Als ein Bär ein Schaf tötete, zog der Schäfer abermals aus und tötete die Bären.
Nun gab es kein Tier mehr, das den Schafen schadete. Die Schafe und auch die Rehe, Schweine und Gazellen vermehrten sich rapide und wurden sehr viele. Schließlich waren es mehr als das Land ernähren konnte. Sie fraßen die Weiden kahl und das Land verdorrte. Das Vieh und auch die Menschen verhungerten.

Erklärung.
Könntet ihr sehen wie Gott sieht, ihr würdet euch anders sehen. So aber seht ihr nur euch, denn ihr könnt nur in den eigenen Relationen denken und seid nicht fähig über die Grenzen hinaus zu gehen. Gefangen in euerem Programm denkt ihr als Mann oder Frau, denkt ihr als Farbiger oder Weißer, als Christ oder Moslem, als Franzose oder Chinese. Euer Denken ist eingesperrt und umgeben von einem hohen Zaun. So wie in dem Gleichnis: Der Schäfer konnte nur als Schäfer denken.
Gott schuf die Menschen und Gott schuf die Tiere und Gott schuf die Pflanzen. Gott schuf alles Leben dieser Welt, denn er ist der Schöpfer, er ist der Vater, er ist der einzige lebendige Gott. Alles Leben schuf Gott und deshalb hat alles Lebendige einen einzigen Vater und deshalb sind alle Brüder und Schwestern. Und Gott ist in allen. Niemand kann sagen, die eine Hälfte ist Gott und die andere Hälfte ist Nichts, oder Gott ist nur hier und nicht dort.
Du hast Skrupel, einen Hasen zu töten und zu essen und wenn du einen Wurm zertrittst, verziehst du keine Miene. Wer gibt dir das Recht, das eine zu erheben und das andere zu erniedrigen? Könntest du in freien Relationen denken (so wie [URL]die freie Gemeinschaft in Gott[/URL]), du würdest in jedem Wesen Gott erkennen. Vor Gott sind alle gleich.
Du hast drei Brüder und drei Schwestern. Sag mir, wer mehr wert ist? Oder
du, du hast vier Kinder. Sag mir welches du mehr liebst. So ist es auch vor Gott. Alle Wesen gehen aus ihm hervor und keines ist dabei, welches er über das andere erhebt. Vor Gott ist dieser Anwalt soviel wie dieser Zaunkönig, und die Blindschleiche ist gleich mit der Frau, die drei Häuser besitzt.
Gott ist die kosmische Kraft, die uns zusammenhält, die uns leben und streben lässt.
Gott ist die Kraft aller Wesen, die Kraft der Natur. Einst vereinte sich die gesamte Energie dieser Welt und bündelte sich. Diese geballte Kraft brachte einen einzigen Samen hervor, in diesem Samen sammelte sich die Kraft Gottes. Und aus diesem Samen wuchsen alle Wesen hervor. Deshalb sind alle von einem Gott, von einer Kraft, deshalb sind alle Brüder und Schwestern von einem Schöpfer. Und allen Wesen wohnt diese Kraft des Schöpfers inne.
Gott ist in allen Wesen, und aus diesem Grunde sind alle Wesen gleich. Keines ist besser als das andere und alle sind sie gleich wichtig. Der Wurm wie der Grashalm, der Skorpion wie der Mensch. Oder kann mir einer sagen, wer wertvoller ist? Ist der Mensch wertvoller als der Wolf? Du kannst den einen oder den anderen entfernen und die Welt fährt dennoch fort zu existieren. Oder kann mir einer sagen, wer intelligenter ist? Ist es der Mensch, der sich für die Krönung der Schöpfung hält? Ganz sicherlich, wenn er selbst den Test erstellt. Doch angenommen der Fuchs erstellt den Test? Würde der Mensch ihn verstehen? Wohl kaum. Aber der Fuchs. Und deshalb würde der Fuchs am intelligentesten abschneiden. Oder der Baum. Kennst du die Sprache des Baumes und würdest den Test bestehen? Wohl kaum, denn im Test des Baumes würde der Baum am besten abschneiden. Genauso ist es, wenn der Mensch den Test erstellt. Doch Gott weiß, dass alle Wesen gleich intelligent sind, ein jedes auf seine Weise.
Und auch unter den Menschen selbst sind alle gleich. Vor Gott gilt kein Titel und kein Bankkonto. Was ohne Geld und ohne Titel bleibt, das ist der Mensch. Und was bleibt, wenn der Mensch nackt ist? Deshalb schau auch du nicht nach äußeren Attributen, sondern erkenne in der Sprache des Herzen und in dem Strahlen der Augen, wen du vor dir hast. Doch verurteile niemanden, denn der Mensch ist das Spiegelbild seines Umfeldes.
Gott misst nicht, denn für ihn sind alle gleich. Gott bestraft auch niemals, denn er weiß um die Unzulänglichkeit seiner Kinder.
Gott machte alle Menschen und alle Wesen im Wert gleich. Desgleichen erhob er den Tag und auch die Nacht gleich. Und das Licht und den Schatten. Und den Winter wie den Sommer, den Frühling wie den Herbst. Den Norden wie den Süden, den Osten wie den Westen. Den Wind wie den Regen, die Sonne wie die Kälte. Das eine ist so wichtig wie das andere und eines kann nicht ohne das andere existieren. Das Gleiche gilt für die Krankheit und die Gesundheit und für das Leben und den Tod. Der Tod erst verleiht dem Leben seinen Wert. Das eine ist untrennbar verbunden mit dem anderen und keines kann ohne das andere existieren. Deshalb sind alle gleich wichtig. Wer das erkennt, der ist nah bei Gott. Denn es wird für ihn keine Trauer mehr geben und keinen Schmerz. Wer die Krankheit achtet wie die Gesundheit, wer den Tod annimmt wie das Leben, der schaut Gott und Gott wird in ihm sein. Und in ihm wird sein Freude, Frieden und Glück. Und er wird erfüllt sein von Gottes Kraft.
Deshalb sag ich euch, es sind alle Menschen gleich. Der Schuhputzer wie der Professor, die Verkäuferin wie die Sängerin, die Schülerin wie der Rentner, der Sportler wie der Lahme. Alles Lebendige ist gleich vor Gott und doch bist du etwas ganz Besonderes, denn Gott schaut auf dich. Das ist die Herrlichkeit Gottes. Tauche ein in die Gleichheit und du wirst dich nicht verlieren, vertrau dich Gott an und er wird dich an der Hand führen. …

Es steht geschrieben, erniedrige dich selbst und Gott wird dich erhöhen … Ich aber sage euch: Vor Gott gibt es nichts Hohes und nichts Tiefes. Wer sollte auch höher oder tiefer stehen? Der Zeitungsjunge oder der Papst? Die Dirne oder die Bäckerin? Wer tritt hervor und stellt den einen über den anderen? Vor Gott stehen sie alle auf einer Stufe. Deshalb ist vor Gott keiner höher oder tiefer als ein anderer und deshalb wird Gott nie jemanden erhöhen oder erniedrigen. Doch wer das Vertrauen und die Sicherheit in sich trägt, Gottes wohne in ihm, der ist um vieles reicher als jener, der zweifelt und ständig nach äußeren Attributen trachtet und sich mit teueren Kleidern und Orden behängt und verehren lässt. Dieser arme Mensch hat nie Gott geschaut und sein Herz verkümmert. Der andere aber, der Gott vertraut, dem teuere Kleider und blinkendes Gehänge wenig bedeuten, der ist um so vieles reicher, denn Gott ist wahrhaftig in ihm. Dies ist gemeint mit dem Satz: Erniedrige dich selbst und Gott wird dich erhöhen.
Wer Gott annimmt und aufnimmt, den wir die Kraft Gottes[URL] [/URL]erfüllen und der wird mit einem Strahlen in den Augen durchs Leben wandeln und alles wird ihm gelingen.


Quelle :  Freie Gemeinschaft der Native Nation
Dazu im Postpla.net :  Kein Thema angegeben
Geschrieben von Siegstein am 14.06.09 17:05 (seit dem 2837 mal gelesen)
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Aktuelle Kommentare zu Gleichheit von Mensch und Wurm

Kommentar Von Siegstein (15.09.09 22:01):
Dragis, ganz klar ist dieser Artikel Werbung für die eine, die wahre Religion. Und zwar für das Christentum. Und zwar für den Buddhismus. Und zwar für den Islam. Und zwar für die Naturreligion... Denn alle sind sich - auch wenn das niemand zugibt - im Kern gleich. Alle erkennen die eine Kraft an.
Kommentar Von Siegstein (20.06.09 23:09):
Für eine Sache zu werben, von der man überzeugt ist, finde ich sehr vernünftig. Und für Gott zu werben tut der Seele gut :)
Kommentar Von Dragis (15.06.09 08:27):
Ein durchaus netter Text für Pantheisten, Christen und Gottfürchtige. Leider ist es schwer zu erkennen, was hinter diesen Worten steckt, ob sie nur Werbung sind und letztlich wie auch andre Religionen darauf hinauslaufen, dass sie nur einen Gott akzeptieren und keinen anderen neben ihm. Auch hier wird Gott als der einzig Wahre dar gestellt. Diese Annahme, dass es nur einen einzigen absoluten wahren Glauben gibt hat einst zu den Kreuzzügen geführt. Es ist schwer zu erfassen, was die wahre Absicht des Autors ist, zumal dieser auch sehr oft auf jene Glaubens-Gemeinschaft aufmerksam macht und gewissermaßen dafür wirbt. Was also ist die Absicht dieses Artikels? Den Menschen andere Wege zu zeigen oder doch nur neue Gläubige für eine Gemeinschaft zu finden? Jeder Leser muss selbst entscheiden, was er aus diesem Text mitnimmt.
:D :) :o :p :( ;) [B] [I] [U] [D] [URL] [EMAIL] [-][+] Neuer Kommentar Kommentar abgeben :

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