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Festival Bericht: Woodstage

Bericht über das Woodstage 2005 am 11.06. in Dresden



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woodstage.de
Hach was habe ich mich auf diesen Tag gefreut. Das Festival, diesmal als "Spezial" nach Dresden verlegt - wohl auch wegen dem vorzüglichem LineUp in diesem Jahr: Marylin Manson, Ooomph, Within Temptation, Goethes Erben, Letzte Instanz, Staubkind, Unheilig und einige weitere sollten die knapp 8000 Gäste einen Tag lang wach halten - und es hat funktioniert! Aber der Reihe nach...

Mittags nach einer guten Stunde Fahrt in -V-´s Auto (der extra aus dem Westerwald in die dunkle Ostzone angereist ist) trafen wir am Messegelände ein. Der Einlass funktionierte bei uns hervorragend schnell und wir konnten uns zu der Haupt- (von ingesamt 2) Bühne vorarbeiten. Dort fingen gerade Limbogott)
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Limbogott
mit Ihrer Show an - eine recht neue Band aus Deutschland, welche leider trotzdem englischsprachig versuchten irgendwem, am ehesten wohl Manson selbst, nachzueifern. Ist ihnen auch gelungen - die Musik und Sound waren sehr anhörbar - bisher waren die meisten aber eh noch am Einlass beschäftigt und die Jungs von Limbogott spielten vor wenigem Publikum, von denen sich noch weniger dazu bewegen liesen in irgendeiner Art und Weise auf die Musik zu reagieren...

Nach kurzer Umbauphase nach Limbogott kamen Staubkind auf die Bühne. Staubkind hatte sich bereits auf dem WGT
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Staubkind
mit einem symphatischen Auftritt in die Herzen der dort anwesenden gesetzt - auf dem Woodstage wollte das nicht so gelingen. Vllt weil der Sänger gerade auf Tour ist und sich daran gewöhnt hat vor Publikum zu stehen - und einige, für die Symphatie verantwortlichen Patzer auf Woodstage halt ausblieben. Trotzdem waren sie wieder nett anzuhören, und auch das Publikum schien sich langsam darauf einzustellen, Festivalstimmung aufkommen zu lassen. Schade war nur, das Staubkind nicht auch das Echt-Cover "Ohne Dich" gespielt haben. Der Auftritt fiehl also kürzer aus und Staubkind musste Platz machen für

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Letzte Instanz
die Letzte Instanz. Ohne die Götter auf Abruf wäre dass Woodstage (für mich) nicht rentabel gewesen - so habe ich mich besonders auf die nun folgende Band gefreut. Letzte Instanz betraten die Bühne, die ersten Töne erklangen - staunende Gesichter: wo ist denn der alte Sänger hin? Mit all den schönen Liedern? Aber: nach kurzer Wunderungsphase zeigte sich: auch die neue Stimme (Holly) passt und überzeugte mit klarem Gesang auch die Kritiker. Schade war nur das man erst zum Ende des Konzerts darüber aufgeklärt wurde... trotzdem ein sehr schöner Auftritt

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Goethes Erben
Goethes Erben. Oswald startete zu Beginn sein Konzert mit viel Lyric, bevor es in den "rockigeren" Part überging. Eine ganz gute Auswahl der Titel fand ich, so wurde "Nichts bleibt wie es war" und zum Abschluss auch "Himmelgrau" gespielt. Wie gewohnt spielte Oswald Henke mit viel Ausdruck mit dem Publikum - Goethes Erben ist sicherlich in keinem Bezug eine "leichte Kost". Die pralle Mittagssonne nahmen gewiss eingiges von dem Potential ab, wie es das bei Dunkelheit hätte. Mir hats trotzdem sehr gut gefallen!

Die nächsten beiden Konzerte waren für mich weniger "wichtig" und ich konnte mich dem Mittelaltermarkt, etwas zu essen und dem Wein zuwenden.
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Within Temptation
Within Temptation schmückte die Bühne mit Accessoires wie zwei großen Statuen und Blumenkram schöööön kitschig :) . Hab aus Entfernung das Konzert verfolgt - schlecht war es nicht, und die Standard-Lieder rocken auch, selbst wenn man Within Temptation eigentlich gar nicht mag. Ähnlich ging es bei mir auch mit dem nächsten Auftritt von Oomph!.
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Oomph!
Diese hatten die zweifellos schwere Aufgabe, das Publikum "richtig" heiss auf Manson zu machen... und damit hatten sie dann doch ihre Schwierigkeiten. Für mich war es trotzdem besser als erwartet... nunja, von Oomph hab ich eigentlich gar nix erwartet. Bei "Augen auf" waren dann aber doch im Publikum ein paar Hände zu erkennen...

es war halt nicht unbedingt die Location für Oomph, deren Konzert und Show an sich sehr fein war, wenn man sie denn mag. Oomp beendeten ihr Konzert um Platz für den Headliner des Abends zu machen, wegen dem wohl (sichtlich am "Kopierstyle" ;) 85% des heutigen Tages zum Woodstage gekommen sind. Die Zeit während Oomph sinnvoll genutzt um sich wieder in der Menge unter die ersten Reihen zu arbeiten, die Bühne schwarz verhüllt, der Aufbau dauerte 20 mins länger als geplant... um 21:30 fiehl der Vorhang für den Headliner des heutigen Abends:

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Marylin Manson
Marylin Manson betrat als mit einem stimmungsvoll schwenkenden Kronleuchter die Bühne - und begann mit seiner bizarren und fulminanten Show. Die Zuhörer wurden wach und zu den ersten Tönen von "The Love Song" tobte das Publikum. nach jedem Lied verschand Manson kurz im Hintergrund der Bühne, um mit neuem Outfit wieder zu erscheinen, sich mit Stelzen an Beinen und Armen sich wie ein Insekt zu winden – ein sehr viel versprechender Auftritt. Der selbst ernannte Antichrist seinem Ruf alle Ehre, zeigte zu "tainted Love" sein Hinterteil, spuckte und rotzte auf die Bühne und auch in den Graben. Manson stand im Mittelpunkt der Band und des Publikums
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Marylin Manson
- nur leider fehlten bis auf vereinzelte "Deutschland"-rufe jegliche Aktion mit den Fans. Während das Publikum ryhtmisch auf ab hüpfte, die Dunkelheit hereinbrach und Manson zu
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Marylin Manson
"the beautiful People" gespentisch im Spotlight stand plötzlich: ein Knall, und Ende. Nach dem Lied verschand Manson plötzlich samt Band von der Bildfläche, und das Publikum starrte paralysiert auf die Bühne: das Konzert sollte doch eigentlich 85 Minunten andauern! Stattdessen war für den Herren nach 60 Minuten wohl Schluss, ohne die möglichkeit eine Zugabe einzufordern - aber auch solche Eskapaden ist man von ihm ja gewohnt. Schade, aber die vorher abgelegte perfekte und stimmungsvolle Show ist dadurch nicht abzuwerten.

Den Tag über spielten in der Halle, wo die zweite Bühne aufgebaut war, Bands wie Unheilig, Feindflug, Fixmer und PTYL - von denen ich leider niemanden live gesehen habe, wohl aber am Mittelaltermarkt immerhin von "dem Graf" (Unheilig) ein Autogramm einstreichen konnte.

Bis auf den fader Beigeschmack durch den verfrühten Manson-Abgang ein sonst sehr sehr gelungenes Festivals!

Quelle :  mit dankender Unterstützung von woodstage.de
Dazu im Postpla.net :  Kein Thema angegeben
Geschrieben von Anarchnophobia am 06.07.05 20:08 (seit dem 12016 mal gelesen)
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