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Ex-Spion Litwinenko gestorben

Litwinenko wurde wohl mittels radioaktiver Substanzen vergiftet



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Sein Tod ist möglicherweise auf eine Vergiftung durch Polonium 210 zurückzuführen. Im Urin des Toten sei eine hohe Konzentration dieser Substanz gefunden worden, so britische Behörden. Der einstige Agent des Sowjetgeheimdienstes KGB sowie dessen Nachfolger FSB war nach dem Versagen innerer Organe gestorben. Bis zuletzt war die Todesursache gänzlich unbekannt.

Mehrere Gebäude wurden inzwischen von Scotland Yard durchsucht, u.a. auf Hinweise und Rückstände des radioaktiven Metalls, welches Litwinenko am Abend des 23.11.06 schließlich getötet haben soll. Dabei fanden Spezialisten Spuren des radioaktiven Materials in seiner Wohnung sowie in einem japanischen Sushi-Restaurant und einem Hotel, in dem sich der ehemalige russische KGB-Agent zuvor aufgehalten hatte.
Weiter heißt es, man müsse die Substanz entweder mit der Nahrung aufnehmen, inhalieren oder sie müsse direkten Kontakt mit einer offenen Wunde haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass ihm das tödliche Gift am 1. November verabreicht wurde. Sein Leiden dauerte mehr als drei Wochen.
Am besagten Tag hatte er mehrere Treffen, darunter mit zwei anderen Russen - wobei ihm einer der Männer unbekannt war. Die Identität des Unbekannten konnte bisher noch nicht geklärt werden.

Litwinenko selbst hat bis zuletzt geglaubt, die russische Regierung habe ihn zur Strecke gebracht. In seiner letzten Erklärung heißt es: "Sie mögen Erfolg damit haben, einen Mann zum Schweigen zu bringen, doch die Protestschreie aus der ganzen Welt werden Ihnen, Herr Putin, bis ans Lebensende in den Ohren klingen".
Der russische Präsident Putin erklärte am Rande des EU-Russland Gipfels in Helsinki, er bedauere den Tod Litwinenkos und sei bereit, bei der Aufklärung des Mordes Hilfe zu leisten. "Leider werden tragische Ereignisse wie dieser Tod für Provokationen ausgenutzt."

Zur Aufklärung der Angelegenheit wurde sogar der britische Sicherheitsrat einberufen, das höchste Sicherheitsgremium Großbritanniens. Ihm gehören der Innenminister, ranghohe Vertreter der Polizei sowie die Leiter der Geheimdienste an


Weitere Hintergründe im vorhergegangenen Lupuz Artikel

Eine Chronologie der bisherigen Geschehnisse ist hier zu finden.

Quelle :  Spiegel Online
Dazu im Postpla.net :  Kein Thema angegeben
Geschrieben von hackvresse am 25.11.06 09:09 (seit dem 1073 mal gelesen)
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Aktuelle Kommentare zu Ex-Spion Litwinenko gestorben

Kommentar Von hackvresse (26.11.06 00:02):
da wird auch noch einiges nachkommen die nächsten Tage..
Kommentar Von Sivar (25.11.06 21:38):
Ich dachte, ich hör nicht richtig, als das zum ersten Mal in den Nachrichten kam. Für mich ist es wenig zweifelhaft, dass seine Kreml-kritische Einstellung ihn das Leben gekostet hat.
:D :) :o :p :( ;) [B] [I] [U] [D] [URL] [EMAIL] [-][+] Neuer Kommentar Kommentar abgeben :

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