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Dresden Dolls - Yes, VirginiaAlbenvorstellung und Band: Dresden Dolls - Yes, Virginia
Großgeworden ist das exotische Duo im Nordosten der USA, im Großraum Bosten. Die europaischen Wurzeln sind deutschlich zu spüren in der Gegend, die beiden gehen auf die selbe Schule und basteln, jeder für sich, an der grossen muikalischen Karriere. Palmer treibt ihre Eltern in den Wahnsinn und hämmert wie eine verrückte auf dem heimischen Flügel rum - und Viglione ist bei der Bearbeitung seines Schlagzeuges auch nicht zimperlich, jedoch mit Unterstützung des Vaters im Nacken. Während Schlagzeuger Viglione eher 80-Jahre-rockmäßig zu Kiss und Aerosmith unterwegs war verarbeitet die etwas durchgeknallt wirkende und karrierte Strumpfhosentragende Palmer zu den Klängen von Depeche Mode, The Cure oder Current 93 die dunklen Seiten des spätpubertären Zweifelns. Dann geht sie für ein Jahr nach Deutschland, um in Regensburg ein College zu besuchen. Ihre Hauptaktivität in dieser Zeit gibt sie selber mit "drinking" an.
Ja, die Band besteht tatsächlich nur aus zwei Mitgliedern - und wer sich fragt was man mit Klavier und Schlagzeug schon "tolles" machen kann, der kann sich mit den beiden bisher veröffentlichten Alben "The Dresden Dolls" und "Yes, Virginia" davon überzeugen, das die Musik reichlich "voll" klingt. Die Musik klingt nach einer Mischung aus Kaberett und Rock, findet von ruhig und sinnlich einen schnellen oder fliessenden übergang zu härter angespielten Tönen, klingt von putzig, fröhlich über freakig bis zu sentimental und schafft beim zuhören eine Athmosphäre, die viel freien Raum zum eigenem sinnieren bietet. Kurzum, sie schafft einfach gute Laune Wie schon gesagt, in eine richtige Schublade lässt sich die Musik nicht einordnen. Ein bischen Lene Lovich, eine Prise The Cure, gewürtzt mit eigener unkonventionalität - selber bezeichnen sie ihre Musik als "Brechtian Punk Cabaret". Das 2006 veröffentlichte, zweite Album "Yes, Virginia" baut auf eine Geschichte eines 8jährigen Mädchens auf, das einen Brief an an die New York Sun schrieb.
Ansonsten geht es in dem Album, schön künstlerich verpackt das man es musikalisch kaum vermuten würde über erste Orgasmen am Morgen, masturbierenden Jungs, die Jungfreulichkeit und wie der Sex verändert, Abtreibung und Alkoholkranke Freunde. Nur schwer findet man beim hören zurück in die Realität, dann lässt einen die wunderschöne Ballade "Delilah" wieder gedanklich davon schweben. Kein einziger Song erweist sich als Durchhänger. Jeder besticht durch seine Einzigartigkeit. Für mich persönlich eine der Top-Bands (wenn man sie denn so nennen kann) der letzten Jahre, beide Alben sind sehr hörenswert und laufen bei mir immer wieder in Endlosschleife durch. Sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig weil ungewohnt zum Anfang, nach 2,3x durchhörender Eingewöhnungszeit mag man sie nicht mehr missen. Unbedingt mal reinhören! Tracklist "Yes Virginia":
1. Sex Changes 2. Backstabber 3. Modern Moonlight 4. My Alcoholic Friends 5. Delilah 6. Dirty Business 7. First Orgasm 8. Mrs. O 9. Shores of California 10. Necessary Evil 11. Mandy Goes to Med School 12. Me and the Minibar 13. Sing Dazu im Postpla.net : Kein Thema angegeben Geschrieben von Anarchnophobia am 27.11.06 18:06 (seit dem 1610 mal gelesen) Ähnliche Artikel zu Dresden Dolls - Yes, Virginia
Aktuelle Kommentare zu Dresden Dolls - Yes, VirginiaDer Bericht hat mich neugierig gemacht. Kannte die bis jetzt noch gar nicht. Hab gerade mal auf deren MySpace Seite in die Songs gehört und klingen sehr sehr interessant. Danke |
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