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Die LehreWie steige ich richtig in die Arbeitswelt ein
Ein "Idealrezept" gibt es leider nicht, aber man sollte als erstes bei sich selber anfangen zu suchen und sich selber Fragen, "was will ich werden?". Die Entscheidung sollte gut gewählt sein, da man in der Regel diesen Job sein ganzes Leben lang macht. Gute Richtlinien sind die eigenen Hobby's, sie spiegeln das wieder, was man gern macht oder gut kann. Wer z.B. gut und gerne in der Küche bei Mutti kocht, sollte überlegen in die Gastronomie zu gehen. Außerdem gibt es ja noch die Agentur für Arbeit (kurz AFA), wo man sich u.a. persöhnlich Beraten lassen kann oder selber, zu den passenden Berufen, Informationen oder Filme anschauen kann. Zu der Frage "was will ich werden", sollten man sich als Ausbildungsuchender auch an das eigene Zeugniss halten. Was so viel heíßt wie, wenn man mit ach und krach die Hauptschule beendet hat, sollte man nicht gerade Bewerbungen als z.B. Bankkaufmann an Banken senden. Falls die eigenen Hobby's und die AFA zwar weiter helfen, aber man sich trotzdem nicht entscheiden kann, sollte man zu einem Praktikum greiffen. So ein Praktikum bietet die Möglichkeit, dass man erstens für sich selber ein Eindruck gewinnt und zweitens einen Draht zu einer Firma aufbaut - falls ein Interesse an diesen Job nach dem Praktikum bestetht. Durch das Praktikum kriegt man den besten Einblick, wie ein Job aufgebaut ist, wie gut der Job zu einem passt...usw. Zu dem bietet ein Praktikum, wie oben schon erwähnt, ja noch einen Vorteil und zwar, dass man durch das Praktikum einen Draht zu dieser Firma kriegt. Falls man nach dem Praktikum noch Interesse an diesen Job hat und sich während des Praktikums nicht dumm angestellt hat, ist dieses eine gute Basis um eventl. einen Ausbildungsplatz zu kriegen. Aber eine Sache sollte noch erwähnt werden und zwar, sollte man als Praktikant schon drauf vorbereitet sein, ab und zu "schei*arbeiten" während des Praktikums machen zu müssen. Dies schreckt viele Praktikanten ab, sollte es aber nicht...man sollte sich während des Praktikums auch mal umschauen und sich die Arbeit, die die Facharbeiter erledigen, anschauen. Weil das wird euch dann eventl. später erwarten. Ein Praktikum wird euch weiter helfen, egal ob ihr danach wisst, was ihr werden wollt oder nicht. Besser man macht ein Praktikum, um zu merken, dass es nichts für einen ist, als das nachher in der Ausbildung zu merken. Ist der erste Schritt mit einem Praktikum getan und der Chef auch zu frieden, sollte man sich an die Bewerbung machen. Ein passender Bewerbungsbogen, der Aussagekraft hat und sich von der Masse abhebt, ist zwar ziemlich schwer zu verfassen, aber andereseits sehr hilfreich. Zu diesem Thema gibt es sehr viele Bücher, ich will jetzt keine Bücher nennen. Am besten man schaut sich bei einem Buchhandel um oder bei "www.amazon.de". Zu dem ist noch drauf zu achten, das z.B. Rechtschreibfehler vermieden werden oder die Mappe sauber sein sollte und nicht mit Schokolade vollgekleckert ist. Darauf achtet jeder Chef, viele Bewerbungen werden nichtmal angefangen zu lesen, wenn das aüßere Erscheinungsbild der Mappe dem Chef nicht zu sagt. Zum Thema Wahl der Mappe, ist zu sagen man sollte keine Schnellhefeter verwenden sondern eine speziell für Bewerbungen gemachte Mappe verwenden. Diese kostet zwar paar €uros, aber diese kosten kriegt man vom Arbeitsamt erstattet, deshalb den Kassenzettel behalten. Ist die Bewerbung weg, fängt das Warten an. Dies kann von Firma zu Firma verschieden sein. In der Zwischenzeit sollte man sich auf die Suche machen und ähnliche Firmen suchen, weil nur eine Bewerbung weg schicken reicht heut nicht aus. Hier weise ich nochmal auf die AFA hin, auf deren Homepage ( www.arbeitsagentur.de ) kann man sich mit Hilfe einer Suchmaschine die passenden Stellen und Firmen raus suchen. Neben der AFA gibt es noch viele andere Jobsuchmaschinen, wie z.B. www.job-future.de (hier gibt es u.a. auch eine Auflistung mit Berufen, zu finden unter "Jobportraits" Irgendwann sollten dann die ersten Rückmeldungen kommen. Im Falle einer "Einladung zum Einstellungtest", hat man zwar gute Karten, da so was immer besser ist als eine Absage, aber in großen Firmen ist so ein Test alles andere als leicht. Um ein Bsp. zu nennen, was mir wiederfahren ist. Nach einer Bewerbung als Karosseriebauer bei BMW Bonn, wurde ich zu einem Einstellungstest eingeladen. Ich dachte mir, das wird kein Problem, "du hast ja Fachabitur". Bei BMW angekommen, traf mich der Schlag, als ich die Fragen gelesen hatte und was die alles von mir wissen wollten. Dieser Test baut nicht an den angestrebten Beruf auf, sondern an den Schulabschluss, was für mich so viel hieß, das ich z.B. die Frage "Wer schrieb die Zauberflötte" beantworten mußte. In dieser Hinsicht sind kleiner Firmen wesentlich unkomplizierter, was aber nicht heißen soll, das man dort keinen Test machen muss. Nach dem Einstellungstest, welche heut zu Tage, in jeder Firme üblich sind, folgt das persöhnliche Gespräch. Hier gibt es auch viele Tipps im Internet, wie man sich anzuziehen hat, wie man richtig sitzt...usw. Am besten durch www.google.de die passenden Tipps raus suchen und mal anschauen. Mein Tipp wäre, locker und ehrlich bleiben, durch Verstellen tut man sich nur schwer. Außerdem sollte man sich ein Tag vorher überlegen, was für Fragen der Chef stellen könnte und auch die passenden Antworten schon mal überlegen. Übliche Fragen sind: "Wieso haben sie unseren Betrieb gewählt" oder "Was eignet gerade sie für diesen Beruf". Zu dem ist zu beachten, was auch sehr wichtig für den Chef ist, das man pünktlich zu dem Gespräch kommt. Dies spiegelt die Einstellung des Ausbildungssuchenden wieder, "Nimmt der jenige den Termin und somit die Ausbildung ernst oder nicht?" denkt sich dann der Chef. Ist das Gespräch dann erledigt, heißt es ab zu warten und mit bisschen Glück werdet ihr dann baldt eure Stelle als neuer Auszubildender antretten. Ich wünsche allen Ausbildungssuchenden viel Glück und laßt euch nicht entmutigen, gerade der Einstieg ist am schwersten. Dazu im Postpla.net : Kein Thema angegeben Geschrieben von 1A Deluxe am 26.11.06 15:03 (seit dem 1880 mal gelesen) Ähnliche Artikel zu Die LehreAktuelle Kommentare zu Die LehreSehr informativ! Ein viele ansprechendes Thema. |
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