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Der Blumengroßmarkt Hamburg

Der Alltag auf dem Blumengroßmarkt in Hamburg



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www.hamburgflorist.de
Wer auf den Blumengroßmarkt Hamburg möchte, muss früh aufstehen. Das Geschäft brummt schon morgens um drei Uhr wie verrückt, wer viel Ware braucht erscheint auch dementsprechend früh. Erschlagen vom riesigen Angebot weiß jedoch keiner so recht was er kaufen soll und zieht seine quietschende Marktkarre zunächst von einem Stand zum nächsten um sich einen Überblick zu verschaffen, wo die Preise am niedrigsten und die Qualität am besten ist. Das Angebot, geht von Schnittblumen hunderter Sorten bis Tannenzapfen im 30er Vorratssack. Wer noch ein wenig dekorativen Schnick-Schnack oder andere Gebrauchsgegenstände benötigt, geht zum Kram-Stand seiner Wahl, der Töpfe, Schleifenband, Seidenblumen, Wachsobst, Kerzen, Deko-Sand und anderes Zeugs zu bieten hat. Nebenbei wird viel gequatscht, über Gott, die Welt und vor allem über das Geschäft. Die müden Kunden bekommen meist von den Standbesitzern eine Tasse Kaffee spendiert, die in den meisten Fällen auch dringend nötig ist, um sich Gedanken um seine Ausgaben und noch nicht erledigte Einkäufe machen zu können.
Die Atmosphäre ist warm und gemütlich. Der Großmarkt ist fast nichts anderes als ein Dorf, ein Dorf, dessen Zutritt dem Autonormalverbraucher verwehrt bleibt. Der muss bis zum nächsten Tag der offenen Tür warten um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen.
Die Dorfbewohner kennen sich untereinander, kennen die Standardwünsche ihrer Kunden und begrüßen Neuankömmlinge immer herzlich.
Das Einzugsgebiet des Großmarktes ist groß. Aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und natürlich Hamburg kommen die Menschen, um dort zu kaufen. Dementsprechend viele Marktkarren quetschen sich dort durch die Gänge, werden kurz irgendwo geparkt und versperren so meistens den Rest der Gasse, so dass sich nachfolgende Kunden erst den Weg frei räumen müssen. An den Kreuzungen zwischen den verschiedenen Ständen gibt es eine einfache Vorfahrtsregel, sie lautet: "Fahr' du zu erst." Stets mit einem netten Lächeln auf den Lippen schiebt man seine Karre dann vorbei oder wartet auf denjenigen, den man aufgefordert hat.
Die wohl am häufigsten gestellte Frage auf dem Großmarkt, ist die Frage nach dem Preis: "Was kommt die?" Die Antworten sind merkwürdig, wer jedoch in regelmäßgen Abständen den Markt aufsucht, wird genau wissen, was mit 25 oder 65 gemeint ist.
Wer sein Geschäft erledigt hat, stattet dem Obst- und Gemüsemarkt noch einen Besuch ab, sofern er noch eine Kiste Obst zum Selbstverbrauch benötigt. In der Regel kommt dies aber selten vor, da es garnicht so einfach ist, fünf Kilogramm Obst zu essen, bevor es verdirbt.
Gegen sieben Uhr morgens machen sich die letzten Kunden für Pflanzen und Blumen auf den Weg zu ihrem Geschäft und ein harter "Arbeitsmorgen" für die Standbesitzer endet hoffentlich mit guten Einnahmen.


Dazu im Postpla.net :  Kein Thema angegeben
Geschrieben von reyals am 02.10.06 19:07 (seit dem 1928 mal gelesen)
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Aktuelle Kommentare zu Der Blumengroßmarkt Hamburg

Kommentar Von einem Gast (17.10.06 09:53):
Hallo reyals, ruf bitte mal im Marktbüro an. Klaus Bengtsson
:D :) :o :p :( ;) [B] [I] [U] [D] [URL] [EMAIL] [-][+] Neuer Kommentar Kommentar abgeben :

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