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Der Blumengroßmarkt HamburgDer Alltag auf dem Blumengroßmarkt in Hamburg
Die Atmosphäre ist warm und gemütlich. Der Großmarkt ist fast nichts anderes als ein Dorf, ein Dorf, dessen Zutritt dem Autonormalverbraucher verwehrt bleibt. Der muss bis zum nächsten Tag der offenen Tür warten um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen. Die Dorfbewohner kennen sich untereinander, kennen die Standardwünsche ihrer Kunden und begrüßen Neuankömmlinge immer herzlich. Das Einzugsgebiet des Großmarktes ist groß. Aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und natürlich Hamburg kommen die Menschen, um dort zu kaufen. Dementsprechend viele Marktkarren quetschen sich dort durch die Gänge, werden kurz irgendwo geparkt und versperren so meistens den Rest der Gasse, so dass sich nachfolgende Kunden erst den Weg frei räumen müssen. An den Kreuzungen zwischen den verschiedenen Ständen gibt es eine einfache Vorfahrtsregel, sie lautet: "Fahr' du zu erst." Stets mit einem netten Lächeln auf den Lippen schiebt man seine Karre dann vorbei oder wartet auf denjenigen, den man aufgefordert hat. Die wohl am häufigsten gestellte Frage auf dem Großmarkt, ist die Frage nach dem Preis: "Was kommt die?" Die Antworten sind merkwürdig, wer jedoch in regelmäßgen Abständen den Markt aufsucht, wird genau wissen, was mit 25 oder 65 gemeint ist. Wer sein Geschäft erledigt hat, stattet dem Obst- und Gemüsemarkt noch einen Besuch ab, sofern er noch eine Kiste Obst zum Selbstverbrauch benötigt. In der Regel kommt dies aber selten vor, da es garnicht so einfach ist, fünf Kilogramm Obst zu essen, bevor es verdirbt. Gegen sieben Uhr morgens machen sich die letzten Kunden für Pflanzen und Blumen auf den Weg zu ihrem Geschäft und ein harter "Arbeitsmorgen" für die Standbesitzer endet hoffentlich mit guten Einnahmen. Dazu im Postpla.net : Kein Thema angegeben Geschrieben von reyals am 02.10.06 19:07 (seit dem 1928 mal gelesen) Ähnliche Artikel zu Der Blumengroßmarkt HamburgAktuelle Kommentare zu Der Blumengroßmarkt HamburgHallo reyals, ruf bitte mal im Marktbüro an. Klaus Bengtsson |
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